US-Dollar (DXY), starke Erholung im Jahr 2026?

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Der US-Dollar ist 2025 die mit Abstand schwächste Hauptwährung am Devisenmarkt. Doch diese Situation könnte sich 2026 ändern, wenn das zweite Jahr der Präsidentschaft beginnt – ein Jahr, das traditionell riskanten Anlagen schadet und den US-Dollar als sicheren Hafen begünstigt. Zur Erinnerung: Während Trumps erster Amtszeit erlebte der Dollar im Jahr 2017 (erstes Jahr) einen starken Rückgang am Forex, gefolgt von einer kräftigen Erholung 2018 (zweites Jahr).

Könnte 2026, das zweite Jahr der zweiten Amtszeit, ein „Déjà-vu“-Szenario bringen?

Das untenstehende Diagramm zeigt den letzten Platz des US-Dollars im Ranking der wichtigsten FX-Währungen.
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1) Fundamentale Gründe, die über die bloße Saisonalität hinaus eine Dollar-Erholung 2026 stützen könnten (Midterms)

Mehrere fundamentale Faktoren könnten eine Erholung des US-Dollars 2026 unterstützen:

• Eine Änderung der Geldpolitik der Federal Reserve könnte eine zentrale Rolle spielen. Sollte die Inflation anhalten oder wieder steigen, könnte die Fed die erwarteten Zinssenkungen aussetzen oder umkehren, was das Renditedifferenzial zugunsten des Dollars aufrechterhält und ausländisches Kapital anzieht.
• Ein stärkeres US-Wachstum im Vergleich zum Rest der Welt, gestützt durch Konsum, Technologie und Energieunabhängigkeit, würde Dollar-Anlagen attraktiver machen und die Nachfrage nach der Währung erhöhen.
• Eine Verbesserung der Handelsbilanz durch Reshoring, steigende Exporte oder sinkende Importe würde den Dollar stützen, da strukturelle Kapitalabflüsse begrenzt würden.
• Glaubwürdige Haushaltskonsolidierung, z. B. durch Pläne zur Defizitreduzierung, würde das Vertrauen der Investoren stärken und Bedenken hinsichtlich der Staatsverschuldung verringern.
• Mehr politische Stabilität und eine höhere Vorhersehbarkeit der Wirtschaftspolitik, insbesondere unter einer marktfreundlichen Regierung, würden Risikoaufschläge senken und den Dollar begünstigen.
• Eine stärkere Nachfrage nach sicheren Anlagen im Falle geopolitischer Spannungen (z. B. China–Taiwan oder Naher Osten) oder einer globalen Konjunkturabkühlung würde Kapitalflüsse in den Dollar fördern.
• Schließlich würde die relative Schwäche anderer Hauptwährungen – Euro, Yen, Yuan – aufgrund lockererer Geldpolitik oder wirtschaftlicher Schwächen den Dollar im Vergleich stärken.
Insgesamt könnten diese Faktoren ein strukturell günstiges Umfeld für eine Aufwertung des US-Dollars im Jahr 2026 schaffen.


2) Technische Bestätigung einer Dollar-Erholung noch nicht vorhanden – worauf zu achten ist

Das historische Wochenchart des US-Dollars zeigt, wie sich die bullischen Trendwenden in den Jahren 2018 und 2021 aufgebaut haben. Notwendig sind: mehrere Wochen der Stabilisierung, bullische Divergenzen zwischen Kurs und Momentum, eine bullische Umkehrformation und schließlich ein Widerstandsdurchbruch zur Bestätigung.

Derzeit sind diese Bedingungen nicht vollständig erfüllt, und der US-Dollar bleibt am Devisenmarkt bärisch, solange er unterhalb der 100-Punkte-Marke notiert.
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